StartseiteErasmus+ Erasmus+ Malta statt Klassenzimmer: Erasmus+ macht Europa erlebbar Vier Schülerinnen und Schüler der Ferdinand-von-Miller-Realschule Fürstenfeldbruck durften in diesem Schuljahr eine ganz besondere Auslandserfahrung sammeln: Im Rahmen eines Erasmus+-Kurzzeitprojekts verbrachten Amelie S., Fotini O., Robin S. und David S. aus der 9. Jahrgangsstufe vom 26. April bis 23. Mai 2026 vier Wochen auf Malta. Dort besuchten sie die Newark School und nahmen am regulären Unterricht teil. Während ihres Aufenthalts erhielten die Jugendlichen einen spannenden Einblick in das maltesische Schulsystem und konnten ihre Englischkenntnisse täglich anwenden – im Unterricht, in ihren Gastfamilien und im Alltag auf der Insel. Auch kulturell war die Mobilität eine bereichernde Erfahrung: Neben dem Schulbesuch blieb Zeit, Malta zu erkunden, neue Orte kennenzulernen und Kontakte zu Gleichaltrigen zu knüpfen. Besonders schön war, dass die vier regelmäßig Fotos und Eindrücke nach Fürstenfeldbruck schickten. Die Bilder zeigten, wie gut sie sich an der Newark School eingelebt hatten. Spätestens mit ihren Schul-T-Shirts waren sie kaum noch von den maltesischen Schülerinnen und Schülern zu unterscheiden. Die vierwöchige Einzelmobilität wurde durch das EU-Programm Erasmus+ ermöglicht. Ziel des Projekts ist es, jungen Menschen internationale Lernerfahrungen zu eröffnen, ihre sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen zu stärken und Europa im Schulalltag erlebbar zu machen. Gleichzeitig förderte der Aufenthalt Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Offenheit gegenüber anderen Kulturen. Für die Ferdinand-von-Miller-Realschule ist die Mobilität ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer stärkeren Internationalisierung. Durch Erasmus+, Austauschprogramme und europäische Schulpartnerschaften sollen Schülerinnen und Schüler auch künftig die Möglichkeit erhalten, andere Länder, Kulturen und Schulsysteme kennenzulernen.Nach vier ereignisreichen Wochen kehrten Amelie, Fotini, Robin und David mit vielen neuen Eindrücken, gestärktem Selbstvertrauen und sicher auch einigen unvergesslichen Erinnerungen nach Fürstenfeldbruck zurück. Vorheriges Bild Nächstes Bild Erasmus+ Erasmus+ Erasmus+ Erasmus+ Erasmus+ Lernen über Grenzen hinweg – Schwedische Lehrkräfte zu Gast in Fürstenfeldbruck Im Rahmen eines Erasmus+-Job-Shadowings begrüßte die Ferdinand-von-Miller-Realschule in dieser Woche mehrere Lehrkräfte aus Schweden. Ziel des Besuchs war es, das deutsche Schulsystem kennenzulernen und Einblicke in den Schulalltag an bayerischen Schulen zu gewinnen. Während der gesamten Woche hospitierten jeweils zwei bis drei schwedische Lehrkräfte an der Ferdinand-von-Miller-Realschule, während weitere Kolleginnen und Kollegen die Richard-Higgins-Grundschule besuchten. Durch diese Aufteilung erhielten die Gäste einen umfassenden Eindruck von verschiedenen Schularten und Bildungswegen in Deutschland. Die schwedischen Lehrkräfte nahmen am Unterricht verschiedener Fächer teil, beobachteten unterschiedliche Unterrichtsmethoden und tauschten sich mit den Lehrkräften über pädagogische Konzepte, Digitalisierung, Inklusion sowie die Organisation des Schulalltags aus. Auch Gespräche mit der Schulleitung boten die Möglichkeit, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem schwedischen und dem deutschen Bildungssystem kennenzulernen. Für die Schülerinnen und Schüler war der Besuch eine spannende Gelegenheit, internationale Kontakte zu knüpfen und ihre Englischkenntnisse in authentischen Gesprächssituationen anzuwenden. Gleichzeitig stärkte das Job-Shadowing den europäischen Gedanken und förderte den interkulturellen Austausch zwischen den beteiligten Schulen. Ein besonderer Dank gilt der Richard-Higgins-Grundschule, die sich bereit erklärt hatte, die schwedischen Lehrkräfte ebenfalls zu empfangen und ihnen Einblicke in ihren Schulalltag zu ermöglichen. Obwohl die Grundschule selbst nicht am Erasmus+-Programm teilnimmt, unterstützte sie das Projekt mit großer Offenheit und Gastfreundschaft. Durch diese Zusammenarbeit konnten die Gäste unterschiedliche Schularten kennenlernen und einen noch umfassenderen Eindruck vom deutschen Bildungssystem gewinnen. Neben den Unterrichtshospitationen kam auch der persönliche Austausch nicht zu kurz. Bei einer gemeinsamen Stadtführung durch Fürstenfeldbruck und einem anschließenden Abendessen hatten die schwedischen Gäste und ihre Gastgeber Gelegenheit, sich über Schule, Kultur und den Alltag in beiden Ländern auszutauschen. Dabei entstanden viele interessante Gespräche und neue Kontakte. Die Ferdinand-von-Miller-Realschule freut sich sehr über den gelungenen Besuch der schwedischen Gäste und sieht im internationalen Austausch eine wertvolle Bereicherung für die gesamte Schulfamilie. Das Erasmus+-Programm bietet eine hervorragende Möglichkeit, voneinander zu lernen, neue Perspektiven kennenzulernen und Europa im Schulalltag erlebbar zu machen. Als die Woche schließlich zu Ende ging, fiel der Abschied vielen Beteiligten nicht leicht. In kurzer Zeit entstanden zahlreiche Kontakte, und aus dem fachlichen Austausch entwickelten sich auch persönliche Begegnungen. Umso größer ist die Vorfreude auf den Gegenbesuch im Oktober in Schweden, bei dem die Zusammenarbeit fortgesetzt und die neu geknüpften Freundschaften weiter vertieft werden können. Vorheriges Bild Nächstes Bild Erasmus+ Erasmus+ Erasmus+ Erasmus+ Grenzen überwinden, Freundschaften schließen – Deutsch-niederländischer Schüleraustausch 2026 Im Frühjahr 2026 stand für unsere Schule ein ganz besonderes Erasmus+-Projekt auf dem Programm: der Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in Stevensbeek (Niederlande). Den Auftakt machten Anfang März unsere niederländischen Gäste, die eine Woche in Fürstenfeldbruck verbrachten. Im Mai folgte schließlich der Gegenbesuch unserer Schülerinnen und Schüler in den Niederlanden. Während ihres Aufenthalts in Fürstenfeldbruck lernten die Gäste zunächst den Schulalltag an der Ferdinand-von-Miller-Realschule kennen. Neben dem gemeinsamen Unterricht wartete ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Highlights: eine Stadtrallye durch Fürstenfeldbruck, der Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau, ein Ausflug nach München mit Residenz und Hofbräuhaus sowie ein Tag im Chiemgau mit der Kampenwand, einer Schifffahrt über den Chiemsee und dem Besuch von Schloss Herrenchiemsee. Natürlich durfte auch die Allianz Arena nicht fehlen. Bereits im Vorfeld des Austauschs hatten Schülerinnen und Schüler unserer Schule im Rahmen eines Projekts ein eigenes Logo für den deutsch-niederländischen Austausch entworfen. Dieses wurde auf Hoodies gedruckt, die alle Teilnehmenden erhielten – ein tolles gemeinsames Erkennungszeichen und eine bleibende Erinnerung an das Projekt. Beim Gegenbesuch in den Niederlanden erwartete unsere Schülerinnen und Schüler ebenfalls ein spannendes Programm. Neben dem Besuch des Unterrichts standen Ausflüge nach Maastricht, Nijmegen und Amsterdam auf dem Plan. Ob die beeindruckenden Nordhöhlen, eine Stadtrallye, typisch niederländische Pfannkuchen oder die Attraktion This is Holland – es gab viel zu entdecken. Besonders wertvoll war aber die Zeit in den Gastfamilien, denn gerade dort entstanden viele persönliche Begegnungen und Freundschaften. Der Austausch hat einmal mehr gezeigt, worum es bei Erasmus+ geht: andere Kulturen kennenlernen, gemeinsam Europa erleben und über Ländergrenzen hinweg Freundschaften schließen. Viele Kontakte bestehen bis heute, und wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten gemeinsamen Projekte mit unserer Partnerschule in Stevensbeek. Vorheriges Bild Nächstes Bild Erasmus+ Erasmus+ Erasmus+ Erasmus+ Erasmus+ Erasmus+ Erasmus+ auf Malta: Projektmanagement mit Sonne, System und Beneficiary Module Vom 26. bis 31. Oktober 2025 tauschten Fabian Beckmann und Miriam Fiechtl den Schulalltag in Fürstenfeldbruck gegen eine Erasmus+-Fortbildung auf Malta. Bei der ETT Academy Malta drehte sich eine Woche lang alles um die Frage: Wie lassen sich internationale Projekte gut planen, sinnvoll organisieren und möglichst ohne Chaos dokumentieren? Natürlich bestand die Fortbildung nicht nur aus Sonne, Meer und maltesischem Gebäck – auch wenn sich gegen diese Rahmenbedingungen niemand gewehrt hätte. Im Mittelpunkt stand das Erasmus+ Projektmanagement. Zu Beginn analysierten die Teilnehmenden die Ziele und Bedürfnisse ihrer Schulen und tauschten sich über Erfahrungen, Herausforderungen und mögliche Verbesserungen aus. Schnell wurde deutlich: Viele Schulen in Europa stehen vor ähnlichen Aufgaben – und manchmal auch vor denselben Fragezeichen. Anschließend wurde es ganz praktisch. Es entstanden Zeitpläne, Aufgaben wurden verteilt und Abläufe für zukünftige Erasmus+-Projekte entwickelt. Ein wichtiger Schwerpunkt war außerdem die Arbeit mit dem Beneficiary Module. Dabei lernten die Teilnehmenden unter anderem, wie Mobilitäten eingetragen, Budgets verwaltet und Berichte erstellt werden. Klingt zunächst nicht besonders abenteuerlich – ist für ein gut organisiertes Erasmus+-Projekt aber mindestens genauso wichtig wie Flugtickets und Koffer. Auch verschiedene Vereinbarungen, Zertifikate und Nachweise wurden genauer unter die Lupe genommen. Welche Dokumente braucht man wirklich? Was erleichtert die Arbeit? Und welche Vorlagen können später an der eigenen Schule weiterverwendet werden? Die Fortbildung bot darauf viele praktische Antworten und hilfreiche Beispiele. Ein besonders spannender Programmpunkt war der Besuch einer Schule vor Ort. Dabei erhielten Fabian Beckmann und Miriam Fiechtl einen direkten Einblick in den maltesischen Schulalltag und konnten viele interessante Eindrücke sammeln. Manches kam ihnen erstaunlich vertraut vor, anderes war ganz anders organisiert und bot neue Denkanstöße für die eigene Schule. Besonders erfreulich war, dass aus dem Schulbesuch sogar eine neue Partnerschaft entstand und die Schule für zukünftige Austausche gewonnen werden konnte. Zum Abschluss präsentierten die Teilnehmenden ihre wichtigsten Ergebnisse und Ideen. Herr Beckmann und Frau Fiechtl nahmen zahlreiche Anregungen, neue Strategien und mehr Sicherheit für die Planung und Durchführung künftiger Erasmus+-Projekte mit nach Hause. Besonders wertvoll war dabei auch der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen europäischen Ländern. Das Fazit der Woche: Erasmus+ bedeutet nicht nur Reisen und internationale Begegnungen. Hinter jeder gelungenen Mobilität stecken auch Planung, Teamarbeit und eine ganze Reihe sorgfältig ausgefüllter Dokumente. Mit neuen Ideen, hilfreichen Vorlagen und viel Motivation ging es deshalb zurück nach Fürstenfeldbruck – und ganz nebenbei blieb natürlich auch ein wenig Zeit, Malta kennenzulernen. Vorheriges Bild Nächstes Bild Erasmus+ Erasmus+ Fair Easter – Fair Future: Europa verbindet auch digital Nicht jede internationale Zusammenarbeit beginnt mit einer Reise. Manchmal reicht ein Klick – und plötzlich tauschen sich Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Ländern über Themen aus, die sie alle betreffen. Genau das ermöglicht eTwinning, die digitale Plattform von Erasmus+, über die Schulen in ganz Europa gemeinsam Projekte durchführen, Ideen austauschen und voneinander lernen. Im Rahmen des eTwinning-Projekts „Fair Easter – Fair Future“ arbeitete Frau Fiechtl mit ihrer Klasse 8d der Ferdinand-von-Miller-Realschule, im Rahmen des Englischunterrichts, mit einer Partnerschule in der Türkei zusammen. Ziel des Projekts war es, sich gemeinsam mit den Themen fairer Handel, Nachhaltigkeit und globale Verantwortung auseinanderzusetzen. Den Auftakt bildete ein gemeinsames Videotreffen, bei dem sich die Jugendlichen gegenseitig kennenlernten, ihre Schulen vorstellten und sich über ihren Alltag sowie Ostertraditionen in beiden Ländern austauschten. Schnell wurde deutlich, dass trotz unterschiedlicher Kulturen viele Gemeinsamkeiten bestehen. Im Mittelpunkt des Projekts stand anschließend die Frage, unter welchen Bedingungen Kakao angebaut wird und welche Auswirkungen unser Konsum auf Menschen in anderen Teilen der Welt hat. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich mit Kinderarbeit im Kakaoanbau, fairen Handelsbedingungen und der Bedeutung bewusster Kaufentscheidungen. Dabei wurde schnell klar: Schon kleine Entscheidungen im Alltag können einen Unterschied machen. Damit das Projekt nicht nur im Klassenzimmer stattfindet, sondern auch die Schulgemeinschaft erreicht, organisierte die Klasse gemeinsam mit dem Eine-Welt-Laden Fürstenfeldbruck den Verkauf fair gehandelter Schokoladen-Osterhasen. Unterstützt wurde die Aktion von der Stadt Fürstenfeldbruck, die seit vielen Jahren als Fairtrade Town ausgezeichnet ist. Der gesamte Erlös wurde anschließend an das vom Eine-Welt-Laden unterstützte Projekt „Feuerkinder“ gespendet. Das Projekt ermöglicht Kindern in Tansania, die schwere Verbrennungen erlitten haben, lebensverändernde Operationen und eine medizinische Versorgung, die ihnen sonst oft nicht zugänglich wäre. So wurde aus dem Unterricht nicht nur Wissen, sondern ganz konkrete Hilfe für Kinder in Not. eTwinning hat einmal mehr gezeigt, wie einfach europäische Zusammenarbeit funktionieren kann. Obwohl sich die Schülerinnen und Schüler zunächst nur digital begegneten, entstanden spannende Gespräche, neue Perspektiven und ein gemeinsames Verständnis dafür, dass globale Herausforderungen nur gemeinsam gelöst werden können. Das Projekt machte deutlich: Erasmus+ bedeutet nicht nur Mobilitäten und Reisen, sondern schafft auch digitale Begegnungen, die Menschen über Ländergrenzen hinweg miteinander verbinden. Vorheriges Bild Nächstes Bild Erasmus+ Erasmus+ Erasmus+ Erasmus+ Erasmus+ Erasmus+ Erasmus+