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Sport verbindet – Inklusion erleben

Sport verbindet – Inklusion erleben
Sport verbindet – Inklusion erleben

Einen besonderen Projekttag erlebten die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen an der Ferdinand-von-Miller-Realschule Fürstenfeldbruck. Im Mittelpunkt standen die Themen Inklusion, Barrierefreiheit und die Begegnung mit Menschen mit Beeinträchtigung. Ziel des Projekttages war es, neue Perspektiven zu eröffnen, Vorurteile abzubauen und das Bewusstsein für die Herausforderungen im Alltag von Menschen mit Behinderung zu stärken.

An verschiedenen Stationen konnten die Jugendlichen das Thema auf vielfältige Weise erleben. Ein Höhepunkt war die Station Rollstuhlbasketball, die von den Iguanas München durchgeführt wurde. Nach ersten Fahrübungen im Sportrollstuhl erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Grundlagen dieser dynamischen Sportart. Schnell wurde deutlich, wie viel Geschicklichkeit, Koordination und Teamarbeit erforderlich sind, um den Rollstuhl sicher zu bewegen und gleichzeitig Basketball zu spielen. Die Begeisterung der Teilnehmenden zeigte eindrucksvoll die Faszination dieses Sports und trug dazu bei, Berührungsängste abzubauen.

Um den Kontrast zum Rollstuhlbasketball zu verdeutlichen, wurde eine weitere Sportstation durch den TUS Fürstenfeldbruck angeboten. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Erfahrungen mit dem klassischen Basketballspiel vergleichen und die besonderen Anforderungen des Rollstuhlsports besser nachvollziehen.

Ergänzt wurde das sportliche Angebot durch eine Theoriestation zum Thema Inklusion. Dort beschäftigten sich die Jugendlichen mit Herausforderungen, denen Menschen mit Beeinträchtigung im schulischen Alltag begegnen. Anschließend erkundeten sie das Schulhaus im Rollstuhl und überprüften dessen Barrierefreiheit. Dabei testeten sie Rampen, meisterten Schwellen und stellten fest, dass bereits das Öffnen schwerer Türen eine erhebliche Herausforderung darstellen kann. Durch diese unmittelbaren Erfahrungen erhielten die Schülerinnen und Schüler einen authentischen Einblick in die alltäglichen Hürden von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.

Der Projekttag zeigte eindrucksvoll, wie wichtig Begegnungen und praktische Erfahrungen für das Verständnis von Inklusion sind. Die Schülerinnen und Schüler konnten nicht nur neue sportliche Erfahrungen sammeln, sondern auch ihre Perspektive erweitern und ein stärkeres Bewusstsein für die Bedeutung von Barrierefreiheit und gesellschaftlicher Teilhabe entwickeln.

Ein herzlicher Dank gilt den Iguanas München, dem TUS Fürstenfeldbruck sowie dem BVS Bayern, der die Zusammenarbeit der Partner koordinierte. Ohne die Unterstützung dieser Organisationen wäre die Durchführung eines solchen Projekttages nicht möglich gewesen.