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Ferdinand-von-Miller-Realschule Fürstenfeldbruck

Interesse an unserer Schule? Wir freuen uns!

Alles Wissenswerte und Wichtige rund um den Übertritt und die Anmeldungen haben wir für Sie zusammengestellt. Allgemeine Hinweise, Anforderungen, Termine, Formulare und hoffentlich die passenden Antworten auf all Ihre Fragen finden Sie hier.

01. Feb. 2021

Gewinner beim Prämienprogramm des Landkreises Fürstenfeldbruck

Unserer AG Soziales Engagement "Ferdinands helfende Hände - wir für andere" ist es gelungen, die Jury zu überzeugen und sie hat beim Prämienprogramm des Landkreises Fürstenfeldbruck den ersten Preis für ihr Projekt "Schreiben gegen die Einsamkeit" gewonnen.

Darüber freuen wir uns sehr, da es schön ist, wenn man für seine Arbeit so eine großartige Anerkennung bekommt. Dieser Preis ist allerdings nur das Tüpfelchen auf dem i, der diese Aktion komplett macht, denn die Freude, die so manch einer der Schüler schon vorher erfahren durfte, ist ebenso wertvoll.

Aber von vorne. Im März 2020 kam der erste Lockdown, der für uns alle eine völlig neue Erfahrung war. Man könnte ihn vor allem mit einem Wort überschreiben: Einsamkeit. Schüler durften weder in die Schule noch ihre Freunde treffen, Senioren durften in ihren Einrichtungen keinen Besuch mehr empfangen. Eine sehr belastende Situation für alle.

Auch soziales Engagement ist fast ausgeschlossen, wenn die neue Devise Distanz heißt. Dennoch kam uns eine Idee, um beiden Seiten Freude zu schenken: Schreiben gegen die Einsamkeit. Wir baten unsere Schüler, Karten und Briefe an die Senioren- und Pflegeeinrichtungen in der Umgebung zu schicken. Und sie kamen dem Aufruf sehr gerne und zahlreich nach. Viele wunderbare Schriftstücke fanden ihren Weg zu unseren älteren Mitmenschen, voller liebevoller Worte und hübsch verziert. Ich finde es bewundernswert, wie schön und persönlich Kinder an Menschen schreiben können, die sie gar nicht kennen. Das zeugt von einem hohen Maß an Empathie.

Einige haben auch Briefe zurückbekommen, in einem Fall hat sich sogar eine regelrechte Brieffreundschaft entwickelt, die mit einem gemeinsamen Treffen einer 83-jährigen Dame und einer Schülerin der 9. Klasse in der Eisdiele endete. Eine der zauberhaftesten Geschichten, die ich in meiner Lehrerlaufbahn erleben durfte. Ein anderes Mädchen entdeckte ihren Brief auf dem Facebook-Post des Theresianums, der eine alte Dame vor einer Stellwand mit lauter Briefen und Postkarten zeigt. Auch sie hat sich riesig gefreut.

Aber auch diejenigen, die keine persönliche Rückmeldung bekommen haben, finden das nicht schlimm, sondern freuen sich über die Chance, etwas Gutes tun und anderen Menschen eine Freude machen zu können. Das ist der wichtigste und schönste Moment: wenn junge Menschen merken, dass es genau das ist, worauf es im Leben mit am meisten ankommt.

Sabine Stephani (für die AG Soziales Engagement)

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